Spezifische Lehrveranstaltungen und Ateliers

Das Séminaire franco-allemand (Historiographie allemande) an der EHESS und das Deutsch-Französische Forschungskolloquium an der Universität Heidelberg sind spezifische Lehrveranstaltungen des Studiengangs und obligatorisch für die Studierenden des Masters. Diese Kurse geben einen Überblick über grundlegende historiographische Traditionen in der Geschichtswissenschaft beider Länder seit dem 17./18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Sie sind auch für interessierte Studierende außerhalb des Programms geöffnet. In diesem Rahmen erfolgt auch die Vorstellung der Forschungsprojekte der Studierenden.

In jedem Semester findet zudem ein Treffen aller Studierenden des Masters im Rahmen eines Workshops (Ateliers) statt: im Wintersemester Heidelberg (meist Mitte Dezember), im Frühjahr in Paris (meist Anfang April). Das Atelier wird von den am jeweiligen Veranstaltungsort gerade befindlichen Studierenden vorbereitet. Die Studierenden legen ein Generalthema fest, das u.a. mit dem Besuch einer aktuellen Ausstellung oder einer Institution vor Ort sowie gemeinsamen Diskussionsrunden verbunden werden kann. Außerdem bieten die Ateliers ein Forum zur Präsentation der Forschungsprojekte, im Wintersemester durch alle M2-Studierenden, im Sommersemester durch alle M1-Studierenden. Gäste aus der jeweiligen Hochschule sind dabei willkommen. Schließlich dient das Atelier zur Diskussion organisatorischer Belange und als Forum für ein kritisches Feedback der Studierenden sowohl zum Verlauf des Ateliers als auch zum Studiengang insgesamt. Seit Dezember 2014 ist das Atelier der Doktoranden zum Master-Atelier hinzugetreten. In diesem Rahmen stellen die Doktoranden möglichst in Anwesenheit der Masterstudierenden ihre Forschungsprojekte vor.